Freizeitreiten auf Islandpferden

Erlebnisberichte

Herbstlager 2 2009

Vor einer Woche sind wir noch im T Shirt geritten, diese Woche haben wir von Termowäsche über Handschuhe bis zum Schal alles montiert. Es war kalt.    
Ligretto wurde gespielt, dazu brauchte es wenig Worte, hatten wir doch dieses Mal zwei Jugendliche aus der welschen Schweiz bei uns. Je später der Abend jeweils wurde, desto leichter fiel das Formulieren in der andern Sprache und Lachen ist sowieso international. 
Das war nicht ich, ein grosser grauer Wolf war hier! 
Pila beteiligte sich an den kulinarischen Höhepunkten sichtlich.   

Einsteigerlager Herbst 2009

Noch selten waren die Tage und selbst die Nächte im Herbst so warm, das ist aber auch den Mücken nicht engangen und sie haben so tüchtig zugestochen, dass wir einen Giftgasangriff einleiten mussten.
 
Das tolle Helferteam machte fast alle reiterlichen Wünsche möglich, Reiten im Viereck mit und ohne Sattel, Spazierreiten mit Sicherheitsleinen, Spazierreiten mit Begleitung, Wunschprogramm im Viereck etc. etc. Für die Helfer war es wahrlich ein Sportlager.  
Kulinarisch gab es keine Höhenflüge, da keine Nachfrage vorhanden war. Selbst die Fotzelschnitten wurde kritisch begutachtet. Punkten konnte die Köchin erst am letzten Tag mit - Ravioli aus der Büchse... Liebevoll zubereitete Salatteller, Gemüse und alles mit Verdacht auf Vitamininhalt fanden einen sehr kleinen Liebhaberkreis.  
Wir haben wieder einmal "Fuulei" gespielt, nach langer Disskussion konnten wir uns auf Regeln einigen. Es existiert leider kein Bild davon, weil der Fotograf am Spiel voll engagiert dabei war und nicht seines Amtes waltete.  
Bewusstlosenlagerung, Beurteilen nach ABC, Beatmen und Thoraxcompression haben wir wieder geübt und einmal mehr bewiesen, dass auch jüngere Kinder CPR lernen können und wollen. 
Monstern nähen, Ligertto und Uno spielen gehören schon zu den Standartprogrammen.  
Kommentar der Schulpferde zum ersten Einsteigerlager auf dem Schnasberg: "Super, so häufig zu Verpflegung unterwegs kommen wir sonst nie!" 

Sommerreitlager 2 2009

  Am ersten Tag blieb jemand in den Lianen hängen, das Pferd trabte weiter, ein Stiegbügel blieb ebenfalls hängen. Der Reiter hat das Pferd und der Steigbügel den Sattel wieder gefunden.   
  Unseren Tagesablauf haben wir dem Wetter angepasst, sind früh morgens und dann wieder gegen Abend reiten gegangen, die Bremen haben sichb ebenfalls angepasst, sie kamen schon früh morgens mit und haben uns auch am Abend wieder begleitet.   
Es war das Lager der Werwölfe, die Gitarre kam nie zu einem Einsatz.    
  Nutella mit Fleischkäse stand bei den Einen auf dem Menueplan, die Meisten zogen aber Gurken mit Aromat und Essig vor.  
  Letzter Lagertag, zwei Mal Sturz vom Pferd, beide Male glimpflich abgelaufen.   

Rückblick von Valeria und Sabrina

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Sommerlager 1 2009: Eindrücke

Eines war sicher, das Wetter war nie so wie es der Wetterbericht voraussah. So mussten wir Tages- und Menüpläne jeweils kurzfristig den Gegebenheiten anpassen. 
Aus dem Nachtritt wurde ein Abenritt, da nicht klar war, wann der nächste Regen über uns hereinbrechen würde und trotz Abenteuerlust fanden wir die Vorstellung in der dunklen Nacht vom Regen überrascht zu werden nicht wirklich prickelnd. 
Der Schnasberg liegt am Eulachstrand und Kenner wissen wo man schwimmen kann. Unbegabte wissen nicht, dass die Eulach glitschig ist, speziel dort wo sie auch tief ist. So kam es, dass unser lebendiger Kleiderständer mit allen ihr zur Aufbewahrung anvertrauten Kleider in die Eulach fiel. (Die Brille konnten dank grossem Einsatz geborgen werden, Natel war dieses Mal beim Tauchgang nicht dabei.) 
Nicht nur der Werwolf, sondern vorallem Monster prägten das Lagerleben. Wir waren kreativ und haben Schlüsselanhängermonster genäht, während dem der Regen gemütlich aufs Lagerhausdach plätscherte.  

Brevetlager 2008: Stichworte

Rettungsversuch eines Brevetordners, der unter freiem Himmel übernachtet hat. Leider war es gerade die Nacht, in der es sinnflutartig geregnet hat. 
Die neuen "Stöcklibetten" aus einer alten Zivielschutzanlage sind eingeweiht, an die Wacklerei haben sich die meisten gewöhnt und das Puff war wesentlich kleiner. 
Das Natel ist dieses Jahr ohne Reiter in die Eulach gestürzt, Martin konnte es wieder richten. Alles ist wieder funktionstüchtig. 
Lotta, der neue Lagerhund hat sein Amt angetreten. Im jugendlichen Übermut ist sie trotz Sicherheitsnetzen beinahe zwischen dem Treppengeländer heruntergestürzt - dank dem beherzten Eingreifen von Käthi blieben Kopf und Vorderfüsse oben und der Rest konnte von unten wieder heraufgeschoben werden... Kuchen hat sie noch keinen geklaut - wir setzten auf Erziehung. 
Pila hat ihre angestammten Rechte, nämlich auf der Essbank sitzen, im Bett schlafen und sämtliche Velofahrer im Umkreis von 1 km zu verjagen, erfolgreich verteidigt. 
In der Nothilfe sind wir wieder top, Bewusstlosenlage ausführen können und Ampelschema beherrschen ist im Brevet 1 gefragt, wir können mehr. Wieder haben wir gelernt und die alten Lagerhasen wiederholt: ABC, Beatmen Thoraxkompression... und auch den Hund können wir in die korrekte Bewusstlosenlage legen!  

Herbstlager 2007: Augenblicke

Die Gelegenheit ist günstig.  Wer zuerst das Bett erobert, hat den besten Platz - ich war zwar gerade noch auf dem Miststock - aber was solls. Ich weiss gar nicht warum die Zweibeiner dauernd unter die Dusche rennen, das trocknet doch nur die Haut aus.  
Aus der Lagerküche: Pizza hausgemacht und Fotzelschnitten à la Schnasberg.   Auf vielseitigen Wunsch der Lagerteilnehmerinnen veröffentlichen wir das Rezept der Fotzelschnitten!
 
Bewusstlosenlagerung, ABC, Beatmen, Thoraxkompression - wir haben wieder alles geübt.    
Schon kann ich Leichtreiten...  ...und sitze vertrauensvoll auf dem Pferd. 
Pizza bis zu den Ohrenläppchen...  Stadt-Land-Fluss spielen - ich komme auch - ich kann ja schreiben. Und wenn Petersburg eins Stadt ist, ist Gallen auch eine Stadt - oder nicht?
 
Die Offenstallchefin im Einsatz. 

Somerreitlager 2007

Zirkusreiten, rasende Affen, Nachtritzt, Sternschnuppen, Pizza, Eulachstrand und so weiter
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SR 2x e wunderschöni Wuche liit hinter Pilote, Ko-Pilote und Lagerchind.
S Wätter hät vu Afang a super mitgmacht; s isch mengisch fasch ade Grenze gsi, aber defür hemer Glegeheit gha zum de Eulachstrand iweihe.
Au dasmal hets Lager gä nach em Motto "Islandpferde erleben". Im Schnitt simer 3-5h am Riite gsi. Mir händ s Gländ voll usgnutzt und hend selte Weg möse dopplet ga; seged mer in Zwillingswald übere, dete wos jede Weg dopplet git; oder dur Wäg dure wo spötischtens nach eus wieder en Weg gsi isch. (1.Lager). Zwüsched dure hesch denn amigs d Elisabeth wieder ghöre singe."Die Affen rasen durch den Wald" oder "wenni nume scho uf em Ross obe wer"... (Kommentar überflüssig)
Im 2. Lager hemers bis i di letscht Minute usgnutzt; mer sind am viertel vor 5i immer na uf em Ross obegsesse... und s Lager wer so am 5i fertig gsi.
Ob ohni Sattel, verkehrt oder stehend uf em Ross; mit eusne Isländer isch das keis Problem, mir händ schlieslli Zirkusross.
Und au Romantiker chömed nid z churz; ob uf em Nachtritt oder nachher im Vieregg, Sternschnuppe hemer in grosse Mengene gse. ( und min Wunsch isch aso scho in Erfüllig gange)
Go badä hemer i beidne Lager chöne. im zweite hets chli meh Wasser gha, hesch aso scho fasch chöne schhwüme. und ade Tagesritt hemer samt Ross chöned id Töss go eus abchüele. aso scho nid schwüme;)
Mit Pizza und au em andere guete Esse simer i beidne Wuche voll verwöhnt worde. S isch so guet gsi, das mer efach namal hett mösse nä, obwohl mer scho lang gnueg gha hetti.
De böös Werwolf het eus i beidne Lager verfolgt. Für Ussestehendi; das isch nid s Unghür, wo die ufgfresse het, wo nid ruhig gsi sind, sonder das isch DAS Gmeinschafsspiel gsi ide Lager. Am Afang chli kompliziert, aber wemer mitspielt chunnt mer schnell dri und bald isch es keis Problem meh und mer het kes Durenand meh mit allne Häxe, Jeger, Seherin und Amor und demit, s banner vome Ass z unterscheide.
Gschlafe hemer wunderbar; di einte meh, di andere weniger. s hät au denig gä, wo nid gnueg vu de Ross hend chöne übercho und inere leere Box übernachtet händ; d Ross sind denn aber uf de Weid gsi. Au wänn di einte chli knapp Schlaf gha hend, es het sicher nie öpper en Ritt verpasst; dank em super Wecktrupp. Da verschlaft mer aso nur 1x Es sei denn, mer ghöris gar nid...
Zirkuslektione sind au immer chli inbegriffe gsi. Segs im Vieregg oder zmitzt im Wald usse. Denn sött mer efach chli luege, das eim s Ross nid is Gebüsch uselauft, wemer Zügel loslat und ebe verkehrt uf em Ross obesitzt...
Es git au sotig die findets bequem im Schnidersitz; au e Möglichkeit.
Sogar d Elisabeth het die eint "ghfährlich" Kurve überlebt im Vieregg ohni Sattel. Bravo!!!
Im zweite Lager isch d Theorie au nid z kurz cho. Es hend alli s Abzeiche über Füeterig mit Bravour bestande!
Bim Nachtritt im zweite Lager het mer d Hand chuum vor de Auge gse, wähend dem das es ide erschte Wuche fascht nid het welle dunkel werde. Aber mer hend au seb Abentür gmeischteret und sind alli gsund und munter heicho. Sogar Sternschnuppe und GLüehwürmli hemer gse gha.
Käthi und Elisabeth; Es sind zwei superlässigi Wuchene gsi und mir freued eus uf s Lager im Herbscht, wo vum 8.-12. Oktober stattfindet.

Bericht aus dem Sommerreitlager 2005

Nachtritt, Glühwürmchen und Sternschnuppen im Reitlager

Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstagmorgen wird das Reitlager im Schnasberg mit wunderschönem Wetter beschert. Am Donnerstagnachmittag türmen sich schwarze Wolken gewitterverdächtig auf, die Hitze drückt und lässt das Wasser aus allen Poren laufen. Der Wetterbericht ist auch nicht wirklich hoffnungsvoll – nämlich – dass wir den Nachtritt durchführen können. Doch – Petrus sei Dank – oder ist es weil wir immer die Teller ausgegessen haben – es blitzt und donnert nur kurz und das Gewitter zieht verständnisvoll weiter. Wenig Regen, etwas mehr Wind und ein bisschen wolkenloser Himmel lassen uns dann zum geplanten Nachtritt aufbrechen.

In der Dämmerung reiten wir los. Mit gelben Leuchtwesten und vorgeschriebener Beleuchtung an Pferd und Reiter gehts in flottem Schritttempo durchs Fulauer Tobel Richtung Wald. Der Himmel ist gelb erleuchtet, der Wind heult noch ein bisschen unheimlich durch die Bäume, es regnet mal mehr, mal weniger und bald überhaupt nicht mehr. Es ist eine schaurig schöne Stimmung, schon dunkel genug, dass man nicht allein im Wald hätte sein wollen und noch hell genug um die andern Reiter zu erkennen. Und dann wird es langsam aber sicher wirklich dunkel. Man muss sich voll auf sein Pferd verlassen, dass es trittsicher den Weg findet. «Wo sind wir, weisst du genau wo wir durchreiten?» Die sonst so vertrauten Reitwege sind ein bisschen unheimlich und fremd, nur Adalls helle Mähne leuchtet noch in der Dunkelheit.

«He - du reitest zu stark auf, siehst du den Vordermann nicht? Ich sehe nur die schwarze Nacht.» Hoffentlich bleibe ich nicht allein zurück in der Dunkelheit, zum Glück leuchten die gelben Westen ein bisschen. Wo ist Oben wo ist Unten, eigentlich weiss ich genau, wo ich bin und doch bin ich mir nicht so sicher.

Dann sind die Wege plötzlich wieder vertraut, wir reiten der Eisenbahn entlang dem heimatlichen Stall zu. Ein hell erleuchteter Zug braust Richtung St. Gallen. Ein Pferd steht im Dunkeln auf eine achtlos hingeworfene leere Bierdose, ein kurzes Erschrecken geht durch die Gruppe. Die Sterne leuchten über uns, der Himmel ist wieder klar. Es ist die Nacht der Sternschnuppen. «Hast du sie gesehen, hast du dir etwas gewünscht?» Drei Glühwürmchen leuchten am Strassenrand. Schade ist das Lager morgen schon wieder zu Ende!