Freizeitreiten auf Islandpferden

Zweitagesritt ab Dickbuch

Einmal im Jahr planen wir einen Zweitagesritt

Der Ritt nach Henau ist schon fast Tradition:
- weil die Betten für die Reiter weich sind
- weil es genügend Unterschlupf auch für eine grössere Zahl Pferde hat
- weil die Distanz Schnasberg - Henau für 2 Tage genau richtig ist
- weil wir auch auf vertrauten Wegen neue Abenteuer finden  

2012 Dickbuch- Metzgersbuhwil (in Planung)
2011 Dickbuch Faichrüthi
2010
Dickbuch - Müllheim
2009 Schnasberg - Marthalen
2008 Schnasberg - Eschenz
2007 Schnasberg - Henau
2006 Schnasberg - Henau
2005 Schnasberg - Marthalen - (Paris)
2004 Schnasberg - Henau  

2012.... ?

2011 2- Tagesritt Dickbuch - Faichrüti

Herzlichen Dank ans Organisationskomite

  • Sabrina und Martin haben die Strecke vorher mit Velo und Traktor abgefahren, mit rot gespritzten Holzlatten den Weg bezeichnet, so dass der grosse Häuptling keine Karte brauchte und in den hintern Reihen die Seele auf seinem Pferdchen baumeln lassen konnte.
  • Sabrina hat uns die erste Hälfte des Weges auf dem Stahlpferdchen begleitet, Martin übernahm die Rittführung nach dem Mittagessen.
  • Mit einem unfangreichen Zvieri, das nahtlos in ein noch umfangreicheres Nachtessen überging wurden wir von unseren Gastgebern bewirtet.
  • Herzlichen Dank an das Organisationsteam und an die Gastgeber.

Man folge der rotgespritzen Holzmarkierung

  • Beim ersten Mittagessen gab’s Kirschtorte - aus der Satteltasche so zusagen. Als Steigerung gibt’s dann beim nächsten Zweitagesritt Glacetorte aus der Satteltasche. Bis zur Mittagspause wird man sie (die Torte) wohl schneiden können.
  • 5 Minuten Schneegestöber haben wir uns am Sonntag gewünscht, es hat dann 5 Minuten geregnet und anschliessend war die Luftfeuchtigkeit gefühlte 80 %, mit Regenhosen 100 %.
  • Die Gewitter haben uns zwar umzingelt, aber verschont.
  • In der Faichrüthi trafen wir nebst Daniela und Ernst auch den mobilen Tierarzt samt Gattin, welcher zwischen zwei tierischen Patienten rasch für uns Zeit hatte.
  • Die Pferdchen aus dem Thurgau wussten noch nicht, dass das schlafende Ding auf ihrer Weide kein Wolf, sondern unser grosse Ehrenhäupling war, der gerne an der frischen Luft nächtigt. So haben die vierbeinigen Thurgauer die Nacht am andern Ende der Weide verbracht und waren dann sichtlich erleichtert, als am Morgen an Stelle des erwarteten Wolfs ein Mensch aus dem Schlafsack kroch.

Impressionen 2 Tageritt 2011

Mehr Impressionen

http://www.baechtold.net/ 
 

GV 2011

  • Unter der Leitung ihres Präsidenten führte die IG Freizeitreiter-Islandpferde die GV 2011 durch.
  • Die statuarischen Geschäfte wurde oppositionslos genehmigt und zwei langjährige Mitglieder wurden für ihre Verdienst mit der Ehrenmitgiedschaft gewürdigt.

2010 2-Tagesritt Dickbuch - Müllheim

Man folge dem roten Punkt...

  • Super Wetter, nicht zu kühl, nicht zu warm, nicht zu nass. Wenn Hexen reiten ...
  • Gelichtete Reihen unter dem männlichen harten Kern der Hexenbergtruppe.
  • Einer weilte bei Obama und hat vergessen die Kirschtorte zu liefern.
  • Der grosse Hexenhäuptling dirigierte uns verletzungshalber vom Benzinesel aus, führte uns wie gewohnt lautstark und wortgewaltig über enge Wege und durch Bäche - aber wie immer - sicher ans Ziel.
  • Der junge Hexenmeister versuchte tapfer mitzuhalte. Die ungewöhnliche Ruhe die ihn und sein Pferd umgaben hätte uns aber nachdenklich stimmen müssen ... Nach der Mittagspause war der junge Hexenmeister grün im Gesicht und liess sich widerstandslos vom Benzinesel weiter transportieren. Den so eingehandelten Vorsprung füllte er mit einem Gesundheitsschlaf aus und lief am Abend wieder zu Höchstform auf.
  • Theres und Donni hatten familiäre Verpflichtungen und konnten dieses Jahr nicht mit dabei sein.
   

2009 2-Tagesritt Schnasberg - Marthalen (Bordeaux)

11 Reiterinnen und 3 Reiter zwischen 12 und 62 Jahren, ein Shetty mit Sulki und einem Islandpfer als Anhänger des Sulkis und natürlich Marcel im Begleitfahrzeug mit mehrere Pferdestärken und Tranksahne (alkoholfrei, wir sind cool und clean) bilden den Tross Schnasberg - Marthalen - Schnasberg.  
Nomen est omen, Herkules zieht nicht nur Käthi gen Marthalen, sondern auch noch Kolbjörg im Schlepptau. So kommt es, dass der kleine grosse Herkules manchmal tüchtig antrabt, Kolbjörg den Gangwechsel etwas verpasst und das Seil zwischen Sulky und Isländer ziemlich lang wird.  
Der Sohn des grossen Häuptlings studiert die Karte, er versorgt uns mit Nahrung. 
Auch ein grosser Häuptling braucht manchmal etwas Schlaf.  
Wir reiten mit der Hitze und wünschen uns 5 Minuten Schneegestöber, vielleicht auch 10 Minuten. 
Die Taktik des Einfangens beherrschen wir schon recht gut. 
Wenn wir zwei nicht wachen würden, wer weiss wo die Bande hingaloppieren wäre.  
Sengende Hitze in der Schweiz, das bisher heisseste Wochenende des Jahres wird prognostiziert - und wir sind auf dem 2 Tagesritt.  
Therese und Donni haben sich so auf den 2 Tagesritt gefreut, dass sie schon einen Tag zu früh angereist sind. Beide nutzte dann den Tag um das schöne Reitgelände rund um den Schnasberg auszukundschaften und Petra hat Therese mit sämtlichen Informationen und Neuigkeiten eingedeckt. So konnte Therese gut vorbereitet, zwar einen Tag später als sie eigentlich geplant hatte, dafür umso informierter mit uns losreiten.  
Der grosse Häuptling gibt die Tagesbefehle bekannt.  
Traumhafte Landschaft in der Schweiz - und trotzdem zieht es uns 2010 nach Frankreich. 
Mauni lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen, ohne Rücksicht auf die Reiterin auch noch den Bauch zu kühlen  
So idyllisches der Rastplatz, durch Seile an drei Orten eingegrenzt, die vierte Grenze ist der Hand - denken wir. Bis plötzlich das erste Pferd den Hang hoch klettert (es sind ja Isländer) gefolgt von den meisten andern Vierbeinern und verfolgt von den hektische werdenden Zweibeiner. Ein kurzer Ausbruchversuch Richtung Heimat.  
Pila nutzt dir Gunst der Stunde.  

2008 2 - Tagesritt Schnasberg - Eschenz

Das Gewitter ging dieses Jahr nicht über und nieder, vielleicht auch weil alle einen Regenschutz hatten.  
Im Strohhotel fanden wir nebst Stroh auch noch ein Zimmer mit 4 Betten für die ältere, schnarchende Generation.  
Res hat nur einen Schuh voll herausgezogen. 
Biologisch wurden wir nicht gebildet, der gebildete Biologe war dieses Jahr leider nicht dabei. 

2007 2 - Tagesritt Schnasberg - Henau

schauen  
Pferde und Reiter sind alle zur gleichen Zeit unverletzt, gutgelaunt und müde, alle mit nassen Füssen - einer bis zum Haaransatz voll Schlamm, die andere bis zur Taille arg schmutzig - am richtigen Ort angekommen.

Zwei wunderschöne Tage liegen hinter uns.
 

Manch einer hat gelernt,

  • dass es gut ist, auch bei strahlendem Wetter einen Regenschutz dabeizuhaben
  • dass es gut ist, auch bei strahlendem Wetter einen Regenschutz dabeizuhaben
  • dass Schuhe nicht über Nacht trocknen und ein Reitsiefel nebst Fuss noch einen Liter Wasser Fassungsvermögen hat
  • dass nicht jedes wieder eingefangene Pferd das richtige ist, auch wenn die Farbe stimmt
  • dass man ausgerissenen Pferden nicht nachjagt, sondern sie umkreist
  • dass man einem Tümpel nie trauen soll, er könnte tiefer sein
  • dass Reitunterhosen nicht sexy, aber Stoss dämpfen sind
  • dass man Natel und Fotoapparate immer wasserdicht verpacken soll
  • den erstens könnte es doch regnen und zweitens könnte man samt Pferd in einem Tümpel landen...

2006 Schnasberg – Henau und zurück

ew Das Wetter wie bestellt, die Sonne noch nicht zu heiss, kaum Ungeziefer und der Wetterbericht verspricht Beständigkeit. 18 Pferde und Reiter, ein Begleittross bestehend aus Fahrer, Begleitfahrzeug, Hänger und einem Hund in den Flegeljahren, sind startklar. Sieben der Reiterpaare sind für den Parisritt angemeldet, der achte Reiter hadert noch mit dem Schicksal, dass seine sorgende Ehefrau ihn für dieses Abenteuer zu alt findet.
Die Gruppe kennt sich noch nicht, die Tempi müssen abgestimmt werden. Für uns „Schnasberger“ sind es alt vertraute Wege, zum dritten Mal sind wir auf einem Zweitagesritt Richtung Henau unterwegs. Stundenhalte, Mittagspause mit den berühmten Pizzabroten, wieder Stundenhalte, ein rasanter Fussmarsch, das Tempo bestimmen die Pferde, über den Ölberg. Ein Bad in der Thur, Henau in Sicht, die letzte Etappe gehen wir zu Fuss neben unseren Pferdchen her, langsam, die Sattelgurten Loch für Loch öffnend.
Vertrauter Stall, vertraute Rituale. Wir wissen schon welches Pferdchen nicht im Unterstand stehen will und eine Boxe braucht - wie man am schnellsten die Dusche ergattert und wo der kühlende Abendtrunk wartet. Zwei „Parisreiter“ stossen zur Besprechung noch zu uns. Das Aufbautraining wird besprochen.
Göttliches Abendessen, leider nicht ganz kalorienfrei, der Nachtruhestörer vom letzten Mal schläft zu Hause, geschnarcht wird trotzdem.
Schneller Ritt nach Hause, die Pferde scheinen nicht müde zu sein und zu werden, der Sommer hält endgültig und mit voller Wärme Einzug. Das letzte Stück reiten wir traditionsgemäss in der erfrischend kühlen Eulach. Zwei wunderschöne Tage sind zu Ende. Paris wir kommen.

2005 Schnasberg Marthalen und zurück

Gewitter und Regen künden sich fürs Wochenende an - reiten bei Regen und Gewitter – diese Vorstellung ist nicht so berauschend!
Sechs Reiter, die meisten schon in den reiferen Jahren, ein Fahrer im Belgleitfahrzeug samt Hänger und ein junger übermütiger Hund in der Pubertät bilden die Wanderreitgesellschaft. Eine kleine feine Truppe.
Marthalen ist unser Ziel. Etwa 35 km Wanderreitweg. Der Himmel ist bedeckt. Es ist aber warm und ziemlich feucht vom nächtlichen Regen. Eines ist klar, die Regenjacke muss mit. Wacker zieht unsere kleine Schar bunt gemischter Islandpferde los. Uns folgt der Duft diverser Mückenmittel.
Ein Botaniker ist unter uns, wir werden gebildet, Rapunzel, Wiesenpipau, Salomonssiegel, Akazien, Douglasien. Margriten, Füchse und Rehe kennen wir selber.
Lauschig gelegen an der Thur erwartet uns der „Chauffeur“ mit kulinarischen Leckereien. Tisch und Bänke sind aufgestellt, das Feuer brennt. Salat, Hauptgang und Dessert. Wir schlemmen wie Gott in Frankreich. Die Pferde kühlen sich in der Thur, weiden nachher neben uns, es könnte nicht idyllischer sein.
Galopp, Tölt, Schritt und wieder Tölt. Das Wetter verhält sich rücksichtsvoll, ein paar Tropfen, die eher angenehm als störend empfunden werden. Es regnet zwar da und dort in der Umgebung, aber nie über uns.
Wir treffen am Ziel in Marthalen ein. Ein Kuhstall, dem man seine Vergangenheit kaum noch ansieht, ist unser Schlafgemach. Toiletten und Dusche durch den Stall erreichbar, zwei Esel in Hörweite und unsere Pferde gleich um die Ecke in einem gedeckten Freilausstall.
Stille Nacht, dunkle Nacht, einer schläft, der Rest ist wach. Das Bett ist hart, die Knochen alt, das Schnarchen laut. Der Schnupfen gesteht dem Täter mildernde Umstände zu. Zwei Gewitter ziehen übers Land, nur der Schnarcher schnarcht weiter.
Früh am Morgen ist alles grau in grau und es regnet. Pferde füttern und weiterschlafen. Später beim gemütlichen Bauernfrühstück planen wir den nächsten Ritt, vielleicht wie die Kreuzritter nach Jerusalem oder die Pferde verladen und in die Lüneburgerheide reisen, irgendwo der Nordsee entlang reiten oder - nach Paris. Susanne war schon einmal dabei - bei einem Ritt nach Paris. Sie schwärmt, es braucht wenig um unsere Begeisterung zu wecken, wir träumen, wir planen. Ein neues reiterliches Ziel, ein Foto unter dem Eiffelturm, unsere Isländer und wir.
Beim Abreiten sind bereits die ersten blauen Flecken am Himmel sichtbar, der Wettergott ist uns gnädig. Ein schneller Heimritt, die Pferde zieht es nach Hause. Wieder erwartet uns der Chauffeur des Begleitfahrzeugs, dieses Mal am Waldrand. Der Tisch ist gedeckt, das Feuer brennt, drei Gänge, wie gehabt und gewohnt. Die Sonne brennt jetzt sommerlich heiss.
Kein Unfall, keine Pannen, nur Geschnarche, zwei wunderschöne Tage gehen zu Ende, schlafen kann man ja zu Hause wieder.
Frankreich wir planen, Eifelturm wir kommen, Zieltermin September 2006.

2004 Schnasberg-Henau und zurück

ew Regenjacke, Regenhose, Regenmantel oder Faserpelz? Faserpelz am Leibe und Regenjacke in der Satteltasche oder Regenmantel am Körper und Faserpelz in der Tasche, das ist heute die Frage. Henau retour in zwei Tagen ist wieder angesagt. Der aufmerksame Leser wird sich fragen, warum wir den gleichen Ritt zum zweiten Mal unter Hufe, Sohlen und Räder nehmen. Im Detail liegt der Unterschied: eine leicht verbesserte Route, auf den gemachten Erfahrungen aufbauend und vielleicht ist auch der Wunsch der Vater dieser Wiederholungsplanung, eine neue Tradition einzuführen, das wäre dann der Henauritt. Die Truppe ist verglichen mit dem letzten Jahr gelichtet, unerledigte Schulaufgaben und ein unglaublich wichtiges Konzert haben die Reihen der jugendlichen Reiter verdünnt. Der harte Kern ist aber als Reiter, Fahrer oder Betreuer mit dabei. Dieses Jahr begleiten uns Käthi, Ursi und Nicole, dicht gedrängt, mehr stehend als sitzend auf dem Sulky, gezogen von der berühmt berüchtigten Traberstute Jimera Blue (siehe Bericht Gourmeritt). Aus organisatorischen Gründen und Dank gefüllter Reisekasse verpflegen wir uns dieses Mal mittags in der Gastwirtschaft.
Der Wetterbericht hält auch dieses Jahr was er versprochen hat, Wolken, etwas Regen, selten wärmende Sonne und kaum sind alle Regenkleider verstaut, werden wir vom versprochene nachmittäglichen Landregen im Osten der Schweiz, sprich zwischen Winterthur und Henau, mit bewundernswerter Ausdauer von oben bewässert. Doch ehrlich gesagt, lieber ist uns dieser Regen mit den knapp frühlingshaften Temperaturen (es ist zwar Sommer) als die Sommergluthitze vor einem Jahr.
Im Rössli in Henau beziehen Pferd und Reiter die gastfreundliche Unterkunft.
Nebel liegt am Sonntag in der Luft, wo ist der versprochenen Sommertag? Bald bricht dann die Sonne durch und perfektes Reitwetter begleitet uns auf dem Rückritt. Dank gemachter Erfahrungen und daraus gezogenen Lehren, können alle bis am Schluss im Sattel sitzen, der Tipp heisst Radlerunterhosen.
Einmal mehr, herzlichen Dank den Organisatoren und Helfer im Hintergrund.