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Rückblicke
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Ludi, der Juratoröffner
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1. zum Tor traben, anhalten, Kopf durch die Öffnung strecken |
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2. das Klick des Öffnens ertönt, Kopf zurückziehen |
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3. Sesam öffne dich - und weiter gehts Reitertor |
Ü 30 Lager 2008 Jura
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Reitlager für Erwachsene 21.-27. September 2008 |
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Zur Sicherheit liessen wir Ruedi auf dem gesattelten Pferd einmal um den Schnasberg reiten und siehe da, diesmal war alles dabei und auch noch im richtigen Auto. Lieber Ruedi, Hakon und wir sind stolz auf dich. Nach unserem Wissensstand hat du auch nichts im Jura vergessen, nachdem wir dir den Faserpelz noch nachgetragen haben. |
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Der Start klappte sozusagen reibungslos, nur - beim zweiten Zugfahrzeug leuchtete ein klitzekleines rotes Lichtlein. Die Gebrauchsanweisung verbot das Weiterfahren mit diesem Lichtlein. Ein neues Zugfahrzeug musste organisiert werden, es klappte wunderbar, Marcel reiste von Winterthur gute 40 km an, um - die Handbremse zu lösen. Oh Wunder das Lichtlein erlosch und die Reise ging mit dem ursprünglich vorgesehenen Zugfahrzeug problemlos weiter... Beim nächsten Tag des Islandpferdes werden wir wohl einen Kurs anbieten, wie gehe ich mit den kleinen roten Lichtlein in den Zugfahrzeugen um, soll ich versuchen die Handbremse zu lösen, den Pannendienst bestellen oder das Auto fluchtartig verlassen. Liebes Käthi, manchmal lassen sich technische Probleme ganz einfach lösen. |
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Kaum angekommen, gesattelt und das erste Weidetor gemeistert, glaubte sich unsere Pferde wieder in Island. Der Wind, die Kälte, der federnde Grasboden und der Duft der Freiheit nach der Reise taten das ihrige dazu und die ganze Bande galoppierte einfach los. Liebe Nicole, man muss nur oben bleiben, Kreischen hat keine bremsende Wirkung, aber das nächste Tor im Jura kommt bestimmt und Isländer springen selten über die Tore. |
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Ludi der Heimkehrer tat seinem Namen wieder einmal Ehre an. Kurz nicht aufgepasst nach einem Tor - und weg war er. Mit fliegenden Steigbügel und ohne Reiter trabte er Richtung Heimat. Todesmutig verfolgt von Sölvi samt Reiterin, die Ludi dann auch wieder schnappen konnte, bei der Heldentat aber zwischen den Pferden auf dem Boden landete, die Zügel des Heimkehrers in der Hand, die des eigenen Pferdes leider nicht mehr... Nachtrag: Liebe Elisabeth, der Einsatz war zwar verdienstvoll, wäre nicht wirklich nötig gewesen. Da ja im Jura bekanntlich die Weiden immer eingezäumt sind, wäre Ludi so oder so nicht weit gekommen, genau gesagt wurde er 10 Meter vor dem nächsten Tor eingefangen... |
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Eine noch zu entdeckende Musikgruppe beschloss genau in dem Moment als wir mit und auf den Pferden am Waldrand auftauchten, die Wirkung ihrer nicht wirklich harmonischen Töne in freier Laufbahn zu proben. Das ging genau eine halbe Minute gut und dann bekamen wir eine Livelektion über das Pferde als musikalisches Fluchttier. Das Flüchten war nicht wirklich einfach, rechts Musikgruppe, vorne Zaun, links Sumpf, hinten Wald... Mit viel Glück sind alle oben geblieben und in äusserster Verzweiflung konnte Käthi sogar vom senkrecht stehenden Pferd aus französisch mehr schreien als sprechen. |
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Das Sammlergen konnte mangels Nussbäumen Vreni dann doch noch beim Pilz suchen und finden ausleben. Eine prachts Krause Glucke hat sie mit Dora gefunden. |















