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Steigerung der menschlichen Leistungskraft
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ew Im Jahr 1869 taucht das Wort "Doping" zum ersten Mal in einem englischen Wörterbuch auf und bezeichnete damit eine Mischung aus Opium und Narkotikum, die zur Leistungssteigerung für Pferde verwendet wurde. Die Geschichte des Dopings ist so alt wie die Menschheit selbst. Es liegt wohl in unserem Bauplan, Jugend und Kraft mit allen uns zugänglichen Mitteln erstens zu erlangen und zweitens zu erhalten. Die älteste Beschreibung eines Versuchs diesen Menschheitstraum von unerschöpflicher Kraft und ewiger Jugend mit Sexualhormonen zu erreichen stammt aus dem 11. Jahrhundert. Chinesische Ärzte gewannen männliche Geschlechtshormone aus dem Urin - von welchen Wesen sei dahingestellt - und verhalfen der Männlichkeit angeblich zu Potenz. Um 1500 tranken die Inkas Mate-Tee (koffeinhaltiger Aufguss der Stechpalmenblätter), Kaffee und kauten Coca-Blätter, um ihre Laufleistungen zu steigern. Der Legende nach sollen die Inkas die 1750 Kilometer lange Strecke von ihrer Hauptstadt Cuzco nach Quito in fünf Tagen bewältigt haben - weil sie beim Rennen Coca-Blätter kauten. Das wäre über 5 Tage eine Durch-schnittsgeschwindigkeit von 15km / Std. Obwohl das Kauen von Coca-Blättern nachweislich stimulierend wirkt, ist eine solche Leistung nicht möglich. Nebst dem Coca-Blätter kauen müssen die Inkas entweder eine Abkürzung genützt oder die Fabel vom Hasen und vom Igel in die Tat umgesetzt haben. 1910 gelang der erste wissenschaftliche Dopingnachweis. Nach einer Serie von unerwarteten Ergebnissen an Pferderennen, wies der russische Chemiker Bukowski so genannte Alkaloide im Pferdespeichel nach. Ab 1928 wurde Aufputschmittel für Sportler verboten, es wurden aber keine Kontrollen gemacht. Beweise für Doping im Sport bei Menschen finden sich aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit war es beim Radrennfahrer üblich, die Leistung durch die „schnelle Pulle“ zu steigern, der Trinkflaschen, die vom Betreuer auf der Strecke gereicht wurde - und deren Inhalt aus leistungssteigernden, waghalsigen und abenteuerlichen Mischungen bestanden. 1955 wurden in Italien erstmals bei Radsport-Veranstaltungen Dopingkontrollen durchgeführt. Diese Kontrollen hatten aber ausser einem schlechten Ruf für die Sportler keine Konsequenzen Auf Anfangs der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts wird der Beginn der Einnahme von Anabolika zur Leistungssteigerung im Sport geschätzt und in den 60er Jahren wurden Anabolika in Sportlerkreise zu einem Routinepräparat und wurden in Dopingkontrollen noch nicht nachgewiesen. Es war das so genannte „breakfast of champions“. Als 1960 bei den Olympischen Spielen der dänische Radsportler Knut Jensen nach Einnahme von Amphetamin starb, entwickelte sich langsam die internationale Debatte über ein Verbot von Amphetaminen. Wie langsam, ist daran zu erkennen, dass Jensen posthum noch eine Goldmedaille verliehen wurde. In den folgenden Jahren ging bei wichtigen Rennen kein Radrennfahrer ungedopt an den Start. Amphetamin war immer noch das Mittel der Wahl. Die sichere Identifizierung wurde erst 1976 möglich und damit begann eine neue Spirale: „Nur wer der Dopingkontrolle einen Schritt voraus ist kann dopen.“ Spekulationen begleiten darum bis heute jede sportliche Höchstleistung:“ Hat er oder hat er nicht.“
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WADA steht für "World Anti Doping Agency", wurde 1999 gegründet und hat ihren Sitz in Lausanne. Die WADA fördert, koordiniert und überwacht den Kampf gegen Doping. 2004 wurde der Anti Doping Code veröffentlicht, welcher eine Antidopinggleichheit für alle Sportarten schaffte. Bis Ende 2004 haben nahezu alle Internationalen Sportverbände der Olympischen Bewegung und Nationale Anti-Doping-Organisationen den Welt-Anti-Doping-Code (WADA-Code) angenommen und sich zu seiner Umsetzung verpflichtet, so auch der SVPS und als Mitglied des SVPS damit auch die IPV. Nicht nur das Pferd, auch der Reiter kann jederzeit und überall in eine Dopingkontrolle kommen!
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Als Buren bezeichnen sich etwa seit Ende des 18. Jahrhunderts die Afrikaans sprechenden Einwohner Südafrikas und Namibias. Die Bezeichnung Buren leitet sich vom niederländischen Wort „boer“ für Bauer her.
Afrikaans ist eine eigenständige Sprache, die sich aus dem Niederländischen entwickelt hat.
Kaffer ist ein Begriff, der von europäischen Kolonialisten im südlichen Afrika für die Ureinwohner verwendet wurde. Kaffer bedeutet auch "Einfaltspinsel", entstand aus dem jiddischen „Kapher“
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Dopen übersetzt das etymologische Wörterbuch mit:„durch verbotene Mittel, aufputschen, kräftigen“. Das Wort stammt nicht wie erwartet aus dem englischen Sprachgebrauch, sondern lässt sich von dem Wort „dop“ ableiten, das wiederum aus der Eingeborenensprache der Kaffern im südöstlichen Afrika stammt. Die Buren nahmen verschiedene Worte aus der Sprache der Kaffern auf, darunter eben auch das besagte Wort „dop“, welches die Bezeichnung für einen starken Schnaps ist.
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Definition von Doping
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Ein Anabolikum (griechisch =die Vertagung, Aufschiebung) ist eine Substanz, die den körperlichen Aufbau unterstützt, somit eine "anabole" (Aufbau fördernde) Wirkung hat.
Alkaloide sind organische, natürlich Verbindungen, in Pflanzen, seltener auch in Pilzen und Tieren vorkommend. Sie haben auf den menschlichen Organismus meist charakteristische, berauschende Wirkungen. Z.B. hat es in den Coca Blätten Alkaloide.
Amphetamine sind synthetische und wurden 1887 erstmals hergestellt. Vor allem im 2.Weltkrieg wurde es in den Armeen Deutschlands, Amerikas und Japans eingesetzt, um Leistung und Durchhaltevermögen der Soldaten zu stärken. Das Selbstwertgefühl wird erhöht und es entsteht eine höhere Risikobereitschaft. „Speed“ ist ein Amphetamin.
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Doping ist die Einnahme oder Anwendung unerlaubter Substanzen, die nicht trainingsbedingte Leistungssteigerung bewirken. Die gegenwärtig gültige Definition der WADA von Doping ist: „Die Verwendung von Substanzen aus den verbotenen Wirkstoffgruppen und die Anwendung verbotener Methoden.“ Das heisst im Klartext: Doping ist all das, von dem behauptet wird, es sei Doping, die verbotene Substanz muss also nicht unbedingt etwas mit Leistungssteigerung zu tun haben. Auch kann ein Wirkstoff in der einen Form, z.B. Tabletten erlaubt sein, in der andern, z.B. Sirup, aber nicht. Eine Besonderheit des Dopings ist auch, dass sehr wohl die Einnahme von Medikamenten, die nicht auf einer Liste notiert sind, zu Strafe führen kann. Der Begriff Doping wurde 2003 erweitert. Nicht nur der Nachweis von Doping wird bestraft, sondern auch der Besitz oder der Handel mit verbotenen Mitteln gilt als Verstoss. Ein Doping-Erstvergehen wird mit einer zweijährigen Sperre geahndet. Diese Strafe kann unter “aussergewöhnlichen Umständen“ reduziert oder aufgehoben werden. Für ein wiederholtes Doping-Vergehen ist eine lebenslange Sperre vorgesehen.
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Warum Doping?
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Die Leistungsfähigkeit im Sport ist abhängig von der Ausdauer, dem Training, der Muskelmassen und der mentaler Stabilität. Ausdauer ist umgekehrt wieder abhängig von der Muskelmasse und der Sauerstoffzufuhr. Für den Erfolg müssen also vor allem Muskeln aufgebaut, die Sauerstoffversorgung optimiert und eine mentale Stärke erreicht werden. Zu verbotenen leistungssteigernden Mitteln wird heute überall und beinahe in jeder Sportart auf der Welt gegriffen, aber nirgendwo sonst wurde der Einsatz von Doping so systematisch umgesetzt, wie in den ehemaligen Ostblockstaaten. Mit Talentförderung und ausgeklügelten Trainingsmethoden allein waren eben die gewünschten Siege der Vorzeigesportler nicht immer zu erreichen. Nach Schätzungen wurden in den 70er und 80er Jahren etwa 10.000 Athleten mit Hormonen hoch gezüchtet. Beteiligt am östlichen Staatsdoping war ein ganzes Heer von Politikern, Ärzten, Funktionäre, Trainer - quer durch alle Sportarten. Im Spitzensport geht es heute nicht nur um die Ehre, sondern auch um enorme finanzielle Beträge. Ein Profisportler verdient seinen Lebensunterhalt mit Siegerprämien und Sponsorenverträgen. Diese Gelder sind von seiner Leistung abhängig und Doping ist eine Versuchung die höchstmögliche Leistung schnell zu erreichen. Technisch anspruchsvolle Sportarten wie das Reiten etwa, sind vom Doping was den Reiter betrifft, bis jetzt wenig betroffen Die „Angst nehmenden Wirkungen“ von Drogen, sind aber Doping-möglichkeiten die auch für Reiter interessant sein könnten.
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Doping – im Fitnessbereich
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Auch im Breitensport spielt Doping eine immer grössere Rolle. Vor allem bei Bodybuilding sind so genannte Nahrungs-Ergänzungsmittel an der Tagesordnung, Anabolika und Wachstumshormone kommen reichlich zum Einsatz und fliessen via Internetbestellung zur Steigerung der Lebensqualität in die Sportlernahrung ein. Mit Training allein lassen sich die überdimensionierten Muskelpakete nicht formen. Die Einnahme verbotener Mittel fällt im Freizeitsport aber nicht unter den Begriff "Doping", sondern "Medikamenten-Missbrauch" und ist nicht strafbar!
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Verbotene Wirkstoffe und Methoden
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Verbotene Dopingruppen
Stimulanzien Leistungssteigernde Aufputschmittel die vor oder während des Wettkampfes eingenommen werden. Sie erhöhen die Risikobereitschaft, vertreiben die Müdigkeit und Hemmen das Gefühl für die eigene, natürliche Leistungsgrenze. Zu den Stimulanzien zählen Substanzen wie Amphetamin, Kokain und Ecstasy. Ebenfalls unter die Kategorie der Stimulanzien fällt Ephedrin, ein Stoff, der in vielen Hustenmitteln vorkommt.
Narkotika Narkotika dienen hauptsächlich der Schmerz-unterdrückung. Unter diesen Mitteln kann es aber zu veränderten Wahrnehmungen kommen. Auch damit wird die natürliche Leistungsgrenze nicht mehr wahrgenommen. Beispiele von verbotenen Narkotika: Heroin, Methadon, Codein, Morphium. Eine Menge von 1µg/ml Morphium reicht schon für ein positives Ergebnis aus.
Anabole Wirkstoffe Die Gruppe der anabolen Wirkstoffe wird unterteilt in die anabolen Hormone und die anabolen Substanzen. Die Anabolika beeinflussen den Muskelaufbau und die Muskelmasse.
Hormone Wachstumshormone sind schwerer nachweisbar als Anabolika und verfügen ebenfalls über einen Muskel aufbauenden Effekt. Erythropoetin (EPO) erhöht die Bildung der roten Blutkörperchen und steigert dadurch die Sauerstofftransportfähigkeit.
Beta-Blocker Senken die Herzfrequenz und haben eine beruhigende Wirkung. Diese Medikamente regulieren den Herzrythmus und den -schlag, sie steigern die Aufmerksamkeit und wirken beruhigen.
Beta-2- Agonisten Sind Wirkstoffe, die zur Behandlung von Asthma (Erschlaffung der glatten Muskulatur der Bronchien) eingesetzt werden. Beta-2-Agonisten steigern die Muskelmasse und reduzieren gleichzeitig das Körperfett. So wurden die Beta-2-Antagonisten lange als "heissestes Medikament" innerhalb der Dopingszene gehandelt.
Diuretika Entwässern. Einerseits werden sie in Sportarten eingesetzt in denen nach Gewichtsklassen gewertet wird um in einer tiefern Klasse starten zu können und anderseits können diese Medikamente dazu beitragen, durch Erhöhung der Harnmenge die Einnahme andere Dopingmittel zu verschleiern.
Verbotene Methoden:
Blutdoping Durch die Zufuhr von Eigenblut oder Fremdblut kann die Sauerstoff-transportfähigkeit erhöht und somit die Leistung vor allem in Ausdauersportarten gefördert werden.
Pharmakologische, chemische und physikalische Manipulation:
Veränderung der Urinprobe Abgabe eines falschen "reinen" Urins, zum Beispiel durch Injektion von Fremdurin in die eigene Blase, Beimischen oder Einnehmen von Produkten, die die Dopingmittel im Urin unkenntlich machen oder verwässern.
Mit gewissen Einschränkung zugelassen beziehungsweise verbotene Wirkstoffgruppen:
Alkohol Euphorien, Stressabbau.
Glucocorticoide Corticosteroide wirken entzündungshemmend, leistungssteigernd, bekämpfen die Müdigkeit und haben auch euphorisierende Eigenschaften. Sie setzen die Schmerzgrenze herauf. Beispiele: Kortisol, Kortison, Betnesol
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Eine Methode, die die Transportmenge des Sauerstoffs erhöht, ist das Blutdoping. Dabei wird nach einem Höhentraining eine grössere Menge Blut entnommen. Höhentraining darum, weil in der Höhe der Sauerstoffdruck kleiner ist und der Körper als natürliche Reaktion mehr rote Blutkörperchen produziert um den Sauerstoffbedarf zu decken. Dieses Blut wird dann kurz vor einem späteren Wettkampf wieder in den Körper des Athleten injiziert. Dadurch hat er eine vermehrte Anzahl von roten Blutkörperchen im Blut und seine Leistung steigt durch die höhere Sauerstofkapazität. Diese Methode ist kaum nachweisbar, so lange es sich um Eigen- und nicht Fremdblut handelt. Eigenblutentnahme vor einem Wettbewerb führen aber zu einem Trainingsrückstand. Aus diesem Grund wird meistens kein Eigenblut verwendet und mit Fremdblut ist diese Art von Doping nachweisbar.
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Höhentraining In der Höhe ist der Luftdruck reduziert, dadurch nimmt der Sauerstoffdruck ab. Das führt dazu, dass weniger Sauerstoff ins Blut gelangt. Es kommt also zu einer Minderver-sorgung der Muskulatur mit Sauerstoff. Der Sauerstoffmangel in der Muskulatur führt erst einmal zu einer Reduktion der Leistungsfähigkeit und dann zu einer verstärkten Bildung von Erythrozyten womit die Sauerstoffkapazität wieder erhöht wird. Begibt man sich nach dem Höhentraining wieder ins Flachland, so ist das Leistungs-vermögen grösser als zuvor. Es gelangt wieder mehr Sauerstoff in die Lunge, es kann aber auch mehr Sauerstoff zu den Muskeln transportiert werden als vor dem Höhentraining, da mehr rote Blutkörperchen zum Sauerstofftransport im Blut zur Verfügung stehen.
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Ausnahmegenehmigung
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Ist ein Sportler auf ein Medikament angewiesen, welches durch die WADA-Liste verbotenen ist, benötigt er eine Ausnahmegenehmigung für die Anwendung dieser Medikamente. Info
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Wer darf Dopingkontrollen durchführen
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Neben den nationalen und internationalen Verbänden darf das IOC die Sportler genauso zur Dopingkontrolle bitten wie die WADA. Ein verweigerter Doping-Test wird laut dem Welt-Anti-Doping-Code mit einer positiven Probe gleich gestellt und mit der Sperre für zwei Jahre bestraft.
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Wann dürfen Dopingkontrollen gemacht werden
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Dopingkontrollen können jederzeit und überall an Sportlern die einem Kontrollpool angehören vollzogen werden, auch im Training. Als Mitglied des SPSV und damit Mitglied der FEI gehört die IPV CH einem Kontrollpool an. Damit Kontrollen wirklich jeder Zeit durchgeführt werden können besteht eine Meldepflicht über die Trainingszeiten und geplanten Auslandaufenthalte. Ein Video über den Ablauf einer Kontrolle kann mach sich auf der Home Page der WADA www.wada-ama.org anschauen.
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Doping bei Reiter
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Es gibt keine Sportart, bei der man von vornherein sagen kann, hier wird nicht gedopt. Besonders gefährdet sind aber grundsätzlich jene Sportarten, bei denen die physische Verfassung entscheidend und die Technik eher zweitrangig ist. Aber selbst unter Schachmeistern werden Dopingsünder gesucht und gefunden. Beim Recherchieren bin ich wohl auf Fälle von gedopten Pferden gestossen, nicht aber auf gedopte Reiter. Wenn Doping beim Reiten – dann würde wohl am ehesten ein Doping mit Betablocker Sinn machen.
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Gendoping Gentherapie ist ein intensives Forschungsfeld. Man verspricht sich Hilfe gegen Erkrankungen, die auf der mangelhaften Produktion eines körpereigenen Eiweissstoffes beruhen. In allen Muskelzellen wird ständig ein Protein namens Myostatin gebildet, welches die Aufgabe hat, diese daran zu hindern, ins Uferlose zu wuchern. Diese regulative Funktion wird bisher in der Viehmast ausgenutzt, indem man Antikörper gegen das Myostatin herstellt und mit einem Lösungsmittel in die Muskelzellen der Tiere spritzt. Die natürliche Wachstums-bremse ist damit lahm gelegt und das Vieh setzten mehr Fleisch an. Dieses Verfahren ist prinzipiell auch beim Menschen möglich, es ist jedoch kein echtes Gendoping. Gendoping könnte aber so aussehen, dass man das Myostatin produzierende Gen gezielt in einzelnen Muskelgruppen ausschalteten und dazu auf genetischem Wege die Sauerstoffversorgung dieser Muskeln optimieren würde. Niemand weiss genau, wann Gendoping möglich sein wird, doch die WADA hat vorsorglich das Gendoping ab dem 1. 1. 2003 auf ihre Liste der verbotenen Methoden genommen. Aber: Genitik ist darauf angelegt einen Zustand über eine längere Zeit stabil zu halten – und genetische Veränderungen sind schon heute immer nachweisbar und damit wären die Dopingsünder auch leicht zu überführen.
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